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Biografie

vom gefeierten Sopransolisten zum Countertenor

Alois Mühlbacher
Countertenor

Alois Mühlbacher, geboren 1995 in Oberösterreich, erregte schon als Solist der St. Florianer Sängerknaben mit spektakulären CD-Aufnahmen Aufsehen. Mit 15 Jahren debütierte er an der Wiener Staatsoper und feierte auf den Podien internationaler Konzertsäle große Erfolge.

Fast bruchlos setzte sich seine Karriere in die Countertenorlage fort. Er sang u.a. bei der Eröffnungsgala des neuen Opernhauses Wladiwostok, beim Silvesterkonzert des Mozarteumorchesters im Großen Festspielhaus unter Ivor Bolton. Im Großen Musikvereinssaal Wien stand er als Daniel in Händels Oratorium Susanna, als Altsolist in Bachs h-Moll Messe, der Johannespassion, der Matthäuspassion und zuletzt im Weihnachtsoratorium unter Martin Haselböck auf der Bühne. Gastspiele mit der Wiener Akademie führten ihn nach München, Los Angeles und Mexiko. Mit dem Ensemble Ars Antiqua Austria und Gunar Letzbor verbindet ihn seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit in Konzerten (Festival für Alte Musik Utrecht, Resonanzen im Wiener Konzerthaus, …) und zahlreichen CD-Aufnahmen.

Im Sommer 2021 war er in einer Hauptrolle der Telemann Oper Pastorelle en Musique unter Dorothee Oberlinger zu hören (Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Musica Bayreuth). Diese Produktion wird zeitnah als DVD und CD bei Sony erscheinen.

Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Franz Farnberger gab er bereits zahlreiche Liederabende. Sein unverwechselbarer, geschmeidiger und wandlungsfähiger Stimmklang ermöglicht ihm dabei auch ein für Countertenöre unübliches, breitgefächertes Repertoire von Schubert bis Richard Strauss.

Er absolvierte ein Schauspielstudium in Linz und studierte Sologesang an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Prof. Uta Schwabe. Alois Mühlbacher lebt in Wien.

Februar 2022

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